Samstag, Mai 19, 2012
   
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Urlaub im Frühling an der Rheinsberger Seenkette

Kunst & Kultur von Brandenburg bis Mecklenburg

Rheinsberg gilt als der kulturelle „Leuchtturm“ im Norden Brandenburgs. Der preußische Kronprinz Friedrich (später: Friedrich der Große) und sein Bruder Prinz Heinrich prägten im 18. Jahrhundert das Bild Rheinsbergs als ein aufklärerischer „Musenhof“.
Hier gediehen die Künste zur Blüte und ein europäischer Geist verband den Ort mit den Metropolen der Zeit.

Theodor Fontane im 19. und Kurt Tucholsky im 20. Jahrhundert festigten Rheinsbergs Ruf als geistige Quelle und heitere Idylle. Besuchen Sie das Tucholsky Literaturmuseum und genießen Sie im Anschluss eine gute Tasse Kaffee im gleichnamigen Café.
Mit seinem historischen Schloss als Mittelpunkt und dem dazugehörigen Schlosspark ist Rheinsberg auch heute wieder eine Kulturstadt mit überregionaler Ausstrahlung. Erkunden Sie ein nahezu ganzjähriges abwechslungsreiches Angebot historischer und zeitgenössischer Kunst!


Die handwerkliche Kunst hat sich mittlerweile sehr in der Region verbreitet. Jährlich finden im April der Kunst- und Handwerkermarkt sowie im Oktober der Rheinsberger Töpfermarkt statt. Dieses Handwerk finden Sie auch in zwei ortansässigen Keramik-Manufakturen, welche Sie besichtigen können.
20 Jahre Kammeroper Schloss Rheinsberg – dazu gehört auch die Erinnerung an Prinz Heinrich, der im 18. Jahrhundert den Rheinsberger Musenhof gegründet und den Namen der Stadt in die Welt getragen hatte.


Mirow Schloss Von 1749 bis 1760 entstand das barocke Schloss nach Plänen von Christoph Julius Löwe. Das schlichte Gebäude hat eine kostbare Innenausstattung. Sehenswert sind der Festsaal mit einer üppigen Stuckdekoration, die Wandvorlagen aus farbigem Marmor, der mit Seidentapeten ausgekleidete Rote Salon sowie Gemächer mit in chinesischem Stil bemalten Tapeten. Schlosspark: Ein Spaziergang im englischen Park mit seinen alten hohen Bäumen ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Die kleine romantische "Liebesinsel" sollte dabei unbedingt besucht werden. Hier befindet sich auch die Ruhestätte des letzten regierenden Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz, der 1918 freiwillig aus dem Leben schied. Die großherzogliche Gruft befindet sich in der gotischen Johanniterkirche, die nach völliger Zerstörung 1945 wieder aufgebaut wurde.


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